01 A00 Kirche - 140
Meditation

 

Meditation in St. Johannes

„Achtung Sommerpause: im August und September keine Meditationsgruppe!“

“Eine Stunde Stille vor Gott“

Meditationsteppich 500

1. Gruppenangebot im Pfarrheim

  Seit Januar 2017 besteht eine offene Meditationsgruppe im Pfarrheim St. Johannes in Weiden,  
  Regensburger Str. 79 a (neben dem Kindergarten). Offen heißt, man kann jederzeit dazukommen. Eine
  Anmeldung ist nicht notwendig.

  Wir meditieren auf Stühlen oder Meditationshockern, die im Pfarrheim zur Verfügung stehen. Die
  Teilnahme ist kostenlos.

  Termin ist in der Regel der zweite und vierte Mittwoch im Monat.

  Beginn ist jeweils um 19:45 Uhr (nach der Abendmesse um 19:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes
  nebenan).

  Die Gruppe wird von Gemeidereferentin Christine Wittmann geleitet.

  Wer Fragen hat, kann gerne anrufen unter 0961/45619.

 

  Ablauf von „Eine Stunde Stille vor Gott“  

  • Gemeinsames Lied oder Gebet
  • 25 min angeleitete Atemmeditation
  • Meditatives Gehen
  • 25 min Stille: Wiederholung der Atemmeditation oder eigene Form
  • Gemeinsames Lied oder Gebet

  Wer möchte, kann zu einer kurzen Austauschrunde bleiben. Einzelbegleitung durch einmalige oder
  regelmäßige Gespräche sind nach Absprache möglich.


 
2. Praktische Tipps rund ums Meditieren

  Wenn der Körper zur Ruhe kommt, kühlt er leichter aus. Deshalb ist es empfehlenswert, warme Socken
  anzuziehen und sich eventuell eine Wolldecke umzulegen.

  Üblicherweise wird entweder auf einem Stuhl (möglichst nicht gepolstert!), auf speziellen
  Meditationskissen oder auf dem Meditationsbänkchen meditiert. Solche Kissen oder Bänkchen kann man
  kaufen. Im Internet wird man schnell fündig.

  Man kann sich auch selber ein Bänkchen bauen: Die Maße sind in der Breite immer 16 cm, die Länge
  immer 50 cm, die innere Länge zwischen den Seitenfüßen 40 cm. Die niedrige Höhe ist vorn 14 cm und
  hinten 16 cm, die mittlere Höhe ist vorn 16 cm und hinten 18 cm, die hohe Höhe ist vorn 18 cm und
  hinten 20,5 cm.

  Für einen Meditationssitz kann man sich auch Decken falten. Erst zweimal in der Länge und dann im
  Zickzack. 2 bis 3 Decken aufeinander, bis eine angenehme Höhe für den sog. Reitersitz erreicht ist. Dabei
  liegt der Deckenstapel zwischen den Beinen. Die Knie haben Kontakt zum Boden.

 

  3. Termine

  Die Termine für 2018 (jeweils mittwochs von 19:45 Uhr bis 20:45 Uhr):

10. und 24. Januar

14. und 28. Februar

14. und 28. März

11. und 25. April

9. und 23. Mai

14. und 28. Juni

11. und 25. Juli

Sommerpause

Sommerpause

10. und 24. Oktober

14. und 28. November

12. Dezember



4. Allgemeines zu „Meditation“

  Der Begriff „Meditation“ wird in unserer Zeit sehr unterschiedlich verwendet: im Zusammenhang mit
  Wellness, mit Entspannung, als Hilfe zur Konzentration und Leistungssteigerung usw.
  Meditation als Form der Spiritualität gibt es in vielfältiger Form auch in den Religionen. Dort hat sie ihren
  Ursprung.

  Die Gruppe in St. Johannes Weiden, ist ein Angebot für christliche Meditation. Die Treffen am Mittwoch
  setzen sich aus einer angeleiteten, einfachen Atemmeditation, sowie einer zweiten Einheit ganz in Stille
  zusammen. So erhalten einerseits Neueinsteiger eine einfache Anleitung, die sie dann wiederholen
  können, andererseits können geübte Teilnehmer die zweite Einheit in der ihnen vertrauten Weise
  meditieren.

  Einmal jährlich wird ein Kurs als Einführung in kontemplative Meditation in der Tradition vom Haus
  Gries (nach Pater Franz Jalics) angeboten, in der das Jesusgebet als eine Form des Herzensgebetes
  gepflegt wird. Näheres unter „Aktuelles“.

  „Kontemplative Meditation“ ist eine Form des gegenstandslosen Gebets, das heißt ohne formulierte
  Gedanken, auch ohne Bilder oder Texte. Das Hinhören, das Offensein, das Sich-Ausrichten auf Gott hin
  wird geübt. So wie jener Bauer aus der (Ihnen vielleicht bekannten) Schilderung des Pfarrers von Ars, der
  auf die Frage, was er schweigend vor dem Tabernakel tue, antwortete: „Ich schaue IHN an und ER schaut
  mich an!“. Wir üben, ganz gegenwärtig zu sein, also weder in Erinnerungen (Vergangenheit), noch in
  Planungen (Zukunft). Im Buch Exodus des Alten Testaments stellt sich Gott dem Mose vor als „Ich bin der
  ich da bin.“ Im JETZT ist er da.

  Und wie der Apostel Paulus sagt, „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“, so will der Betende
  sich ganz Gott öffnen, sich ihm zur Verfügung stellen.
 

5. Leitung/Begleitung

  Die Gruppentreffen werden von Gemeindereferentin Christine Wittmann ehrenamtlich organisiert und
  geleitet. Ebenso der jährlich angebotene Kurs „Einführung in kontemplative Meditation“.

Foto Wittmann 150

Ich stelle mich vor:

  • Jahrgang 1958, verheiratet, 3 Kinder (zwei davon früh verstorben),
  • aufgewachsen mit 8 Geschwistern auf einem Bauernhof in Albersrieth.
  • Studium Diplom-Religionspädagogik/kirchliche Bildungsarbeit in Eichstätt (1983 – 1987); Diplomarbeit über Meditation.

Als Gemeindereferentin hatte ich Pfarreistellen in Neutraubling, Altenstadt/WN und Herz Jesu Weiden, dazwischen Familienzeit.

 

 

  Berufsbegleitende Zusatzausbildungen als
  Ehe-, Familien- und Lebensberaterin (1990-1995),
 
seither Beratungstätigkeit
  Trauerbegleiterin (2002-2004), ehrenamtliche Begleitung der Selbsthilfegruppe „Verwaiste Eltern
  Weiden und Region“ von 2002-2012, jetzt Unterstützung der Gruppenleitung
  Kommunikationstrainerin (2006)
 
Traumafachberaterin (2015-2017)

  Seit 2014 bin ich beruflich ausschließlich in der Ehe-, Familien- und Lebensberatung in Weiden tätig.

  Ich habe persönliche Meditationserfahrung seit 1984 im Haus Gries (bei Kronach) bei P. Franz Jalics
  gesammelt und mich der Initiative „Kontemplation in Aktion“ angeschlossen, die sich der Verbreitung
  dieser Gebetsform widmet, um sie einer breiten Schicht zugänglich und erfahrbar zu machen. Über das
  Meditations-Angebot in St. Johannes in Weiden will ich meinen Beitrag dazu leisten.

  Diese Initiative formuliert unter dem Titel „Vision“ (www.kontemplation-in-aktion.de):

  „Das Gebet - und auf besondere Weise das kontemplative Gebet - ist ein entscheidender Schlüssel für die
  Wandlung des Einzelnen und für Veränderung in christlichen Gemeinschaften, Kirche und Gesellschaft.
  Denn es schärft unsere Wahrnehmungsfähigkeit, löst von Fixierungen und verbindet uns mit einer tieferen
  Realität, welche die Dinge in uns und um uns zu wandeln vermag. Es wandelt uns selbst und lässt unser
  Gespür und unseren Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung, für Frieden und Gerechtigkeit wachsen.“
 

6. Weiterführende Informationen

  Im Internet unter

  www.haus-gries.de

  www.kontemplation-in-aktion.de

 

  Literatur:

  Jalics, Franz: Kontemplative Exerzitien, Echter Verlag

  Jalics, Franz: Lernen wir beten, Echter Verlag

  Jalics, Pranz: Der kontemplative Weg, Echter Verlag

  Maschwitz, Rüdiger: Das Herzensgebet, Kösel-Verlag

  Ebert, Andreas/Musto,Peter: Praxis des Herzensgebets, Claudius Verlag
 

[Home] [Tagebuch] [Presseschau] [Pfarrbrief] [Gottesdienste] [Pfarrkirche] [Pfarrteam] [Gremien] [Verbände] [Einrichtungen] [Meditation] [Bildergalerien] [Ausflüge] [Kontakt] [Links] [Datenschutz] [Impressum]